Epilierer Test: Die besten Haarentferner

Epilation auf der Zeit: Damit gewinnt man einige haarfreie Wochen bis zur nächsten Behandlung, die Haarfollikel werden nicht zerstört, die Haare werden nur ausgerissen. Die Methode verspricht, dass es bei regelmäßiger Anwendung immer weniger Haaren nachwachen und diese dünner sein sollen.

Epilierer Test: Einige Arten der Enthaarung:

– Epilieren: Mit einem elektrisch betriebenen Epiliergerät, wie zum Beispiel Philips HP 6543, womit die Haare mitsamt der Wurzeln aus der Haut mit einer Art rotierenden Pinzetten gezupft werden. Inzwischen gibt es solche Geräte in verschiedenen Ausführungen, so das Multitalent Braun 7681 WD, als auch die, die auf bestimmten Zonen spezialisiert sind.

– Waxing: Entweder heiß, wo das geschmolzener warmer Wach auf die Haare angebracht wurde oder mit Kaltwachsstreifen. Die Streifen mit dem Wachs werden nach einigen Minuten mitsamt den auf der Oberfläche geklebten Haaren mit einem Ruck ausgerissen.

Die beiden Methoden sind spürbar schmerzhaft und nicht für schwache Nerven, man sollte schon gut motiviert sein um die zu verwenden. Dafür gibt es zu beachten, dass bei trockener, reizbarer Haut, Wunden, Krampfadern sollte man die Methode vermeiden und zu schonenden Techniken greifen.

– Sugaring: Klingt süß, ist es auch. Eine Masse auf dem Zuckerbasis tritt hier auf der Stelle vom Wachs. Auf der Haut gestrichen wird sie dann mit rückartigen Bewegungen abgetragen. Der Vorgang wird wiederholt bis eine freie, von Haaren befreite und glatte Hautzurückbleibt. Die Paste ist gut verträglich und die Methode selbst ist freundlicherweise weniger schmerzhaft ruft kaum Hauirritationen auf und ist für alle Hautpartien zu empfehlen.

– Zupfen: Mit einer Pinzette loht sich bei einzelnen Härchen, für die anderen Methoden zu aufwendig sind, wobei das Epilieren auch als Zupfen bezeichnet werden kann.

– Haarentfernung mit Faden: Dieses Verfahren kommt aus orientalischen Ländern und wird bei Mann und Frau verwendet. Ein Kreiß aus Faden wird so zwischen Fingern gesetzt und gedreht, und dann über der Haut geführt, dass beim schneller hin und her Bewegung die Haare mitgenommen und ausgerissen werden. Ja, bei der Methode ist Geschick und Können ein großes Wort. Aber wenn man diese schon gut beherrscht, kann man sie auch für die feine Arbeit verwenden, sogar an den Augenbrauen.

Epilierer Test: Epilation mit langzeitigen Wirkung

Wenn es noch vor kurzem ein Verfahren für Schönheitssalons und Studien war, ist heute die dauerhafte Epilation domestiziert. Die Selbstbehandlung ist keine Seltenheit mehr, da die modernen Epilierer das möglich machen. Die Behandlung bei einem Spezialisten seines Vertrauens gibt manchen doch das Gefühl der Sicherheit.

Die Idee für dieser Art der Epilation war buchstäblich erleuchtend. Man kann die Energie des Lichtes, wie bei Lasern und IPL-Technologie für langzeitige Epilation nutzen und mit längeren Zeit ohne ungeliebten Haaren rechnen.

Lasern: Lasergeräte erzeugen hoch- energetischen Lichtstrahlen in bestimmten Wellenlängen (Monochrom). Die Be- handlung besteht darin, dass kleine Haarpartien mit den Strahlen in gewisser Weise „beschossen“ werden. Die frei- gesetzte Energie wird dann in der Wärme umgewandelt und die Haarwurzeln werden damit verödet.

IPL-Technologie (auch Pulslichttechnik oder Blitzlichtlampe genannt): Die Methode im Unterschied zum Laser nutzt Energie einer Lichtquelle (Xenon) in ganzem Spektrum von Wellenlängen, die dann mit Filtern justiert werden. Hier kann man schon größere Fläche behandeln. Und auch hier zerstört die Energie des Lichtes durch der Wärme die Haarwurzel.

Die beiden Verfahren brauchen grundsätzlich das Pigment Melanin das die Energie des Lichtes durch das Haar bis die Haarwurzel leitet. Deshalb wirken die bei dunkleren Haaren, die an Melanin reich sind am besten. Den hellen oder grauen Haaren fehlt das Pigment und die können die Licht-Strahlung nicht absorbieren und die kann dann nicht zu Wurzel durchdringen. Auch Kontrast zwischen Haar- und Hautfarbe ist wichtig. Dunkle Haare und helle Haut sind gute Voraussetzung für diesen Methoden der langzeitigen Enthaarung.

Bei hellen Haaren oder dunkler Haut wäre es empfehlenswert mit einem leistungsstärksten dermatologischen Laser mit einer Wellenlänge von 1064 nm zu versuchen, so die Fachleute. Es dauert bis man zu gewünschtem Ergebnis nahe kommt. Durchschnittlich sind es von vier bis acht Sitzungen mit Abständen von rund vier Wochen je nach Haartyp, Menge und Fläche der Behaarung nötig.

Nadelepilation: Gibt in drei Ausführungen: Elektrolyse, Thermolyse und Blendmethode. Die alle funktionieren mit Strom. Bei dieser Methode wird eine feine sterile Nadel die dosierten Strom leitet in jeden einzelnen Haarkanal nach und nach eingeführt. Eine elektro-chemische Reaktion bzw. Thermokoagulation verödet dann die Haarwurzel. Nachbehandlungen sind zu erwarten. Obwohl die Methode sehr zeitaufwendig und mühsam ist, gilt die als effektivste dauerhafte Enthaarung und wirkt unabhängig von der Haar- und Hautfarbe.

Nach der Epilation gilt:

– man sollte alle unnötigen Reizen, Sonne und Solarium, Schwitzen vermeiden,

– aus Hygienischen Gründen nicht in Sauna und Schwimmbad gehen.

Epilierer Test: Gefährliche Haarentfernung

Alle Techniken dauerhaften Haarentfernung sind kostspielig, können schnell teuerer werden, da die Zahl von Sitzungen nicht festzulegen und individuell ist. Die Verfahren der langzeitiger Haarentfernung haben mit komplizierten Technologien zu tun. Da die falsche Anwendung zu Risiken führen könnte, sollte man wegen Nebenwirkungen und Folgen sich konsultieren lassen, genau den Betriebsanleitungen der Geräte folgen.

Egal zu welchen Methode der Enthaarung man greift, immer wird die Haut in der Mitleid gezogen, ihre Schutzbarriere verletzt und die Mikrowunden eine offene Tore für Infektionen darstellen. Aus diesen Gründen ist Hygiene vor, während und nach der Behandlung sehr wichtig. Falls Sie dann doch „nur“ rasieren möchten, haben wir auch eine Top 4 im Damenrasierer Test für Sie zur Verfügung gestellt.