Die Besten: Nassrasierer Test

Zum Spiegel, fertig, los – Das ist der Startschuß für einen Nassrasierer Test!

So oder so ähnlich läuft es täglich in unseren Badezimmern ab.

Der Wecker klingelt…Man wird wach… Schleppt sich ins Bad… Checkt sich vor dem Spiegel ab und – tatsächlich! – die sind wieder da, Mist, sie müssen weg… die Haare…Die ungeliebten  – versteht sich natürlich!

Und was wählt man oft um diese zu vertreiben? Die Nassrasur? Ja – sie ist nach wie vor eine beliebte Art der Haarentfernung. Sie ist gründlich, ziemlich einfach, schnell. Und nicht zuletzt – schmerzfrei, wenn man aufpasst und sich nicht verletzt.

Die Haare findet man bald wieder auf ihren gewöhnlichen Stellen sitzend. Aber was sonst! So ist es im Leben…Niemand und Nichts ist perfekt. Und das ist der Nachteil einer Nassrasur. Das schreckt aber ihre Befürworter trotzdem nicht ab; Sie wiederholen den Ablauf einfach jeden Tag aufs Neue und sind damit zufrieden.

Aber ist es wirklich ein Nachteil? Es gibt noch ein Gedanken im Hinterkopf – man(n) will die Haare eigentlich gar nicht für immer loswerden! Ja! „Heute rasiere ich mein Gesicht glatt, morgen vielleicht werde ich einen Bart tragen… Wer weiß?“- denkt sich mancher und rasiert sich brav weiter.

Was ist wichtig für eine gute Nassrasur? (Den Spiegel haben wir schon erwähnt!). Das ist ein Zusammenspiel vom optimalen Werkzeug, richtigen Technik, Pflege und Hygiene. Eine erfolgreiche Nassrasur beginnt schon bei ihrer richtigen Vorbereitung im Nassrasierer Test erfahren Sie wie.

Es sollte nicht an der warmen Nässe gespart werden

Die Haut wird mit warmen Wasser und einem milden Waschgel oder Seife gründlich von Fett, Schmutzt und abgestorbenen Hautpartikeln gereinigt und die Haare aufgeweicht – sie lassen sich danach leichter abrasieren. Deshalb wird es empfohlen sich nach dem Duschen oder Baden zu rasieren – damit bekommt man die besten Ergebnisse.

Wenn es nicht möglich ist, dann könnte eine warme Gesichtskompresse hilfreich sein: Man tränkt ein sauberes Tuch im warmen bzw. heißen Wasser, wringt überschussiges Wasser aus und platziert dann das Tuch auf dem Gesicht. Ein angenehmes Empfinden ist ein Zeichen für die optimale Temperatur. Nach ein Paar Minuten erreichen die Haare eine nötige Kondition.

Pre-Shave Produkte auftragen sorgt für ein geschmeidiges Rasieren.

Es könnte ein Rasierschaum aus der Dose sein oder Rasiercreme, Rasiergel oder Rasieröl – die zu Rasur bestimmte Stellen sollten unbedingt damit bearbeiten werden. Mit einem Rasierpinsel oder mit Händen, je nach Produkt. Die Barthaare werden damit aufgerichtet und aufgeweicht. Die Schäme 2-3 Minuten einwirken lassen. Wer einige Probleme mit eingewachsenen Haaren, Pickeln und Rötungen hat, könnte vor dem Schaum einige Tropfen Pre-Shave Öl gegen die Wuchsrichtung der Haare einmassieren. Nassrasierer Test meint: Auf jedem Fall wird man für die Pflege vor der Rasur belohnt – das Resultat lässt sich sehen und füllen.

Werkzeug: Hier gilt – immer sauber und immer scharf

Der Markt für Nassrasierer, wie es sich eben historisch ergeben hat, wird von bekannten Herstellern wie Gilette und Wilkinson angeführt, die Marken Edwin Jagger, Parker-Shark, Jaguar und anderen mischen sich ein und bieten ein breites Spektrum von Produkten und eigene Philosophie.

Am verbreitetsten sind heutzutage die Systemrasierer. Diese haben zwei bis fünf Klingen in einem wechselbaren Scherkopf. Die Form dieser Rasierer lässt die Klingen in einem optimalen Winkel auf die Hauoberfläche treffen. Zwischen Klingen befinden sich oft die Gleitstreifen, die für sanftere Rasur sorgen sollen. Die Rasierer werden stets verbessert, erneuert. Man kann kaum beim Kaufen Schritt mithalten. Es lohnt sich zu informieren, wenn man an Neuheiten interessiert ist, dafür ist der Nassrasier Test auch da.

Der Hersteller Gillette hat seinen ProGlide Flexball Power Rasierer mit einem Klingenkopf ausgestattet, der in verschiedenen Richtungen drehbar ist, um sich damit besser an die Gesichtskonturen anpassen zu können:So entsteht fast ein 3-D Effekt! Und Schluss mit den Rasurgrimassen. Es geht auch ohne.

Mit dem batteriebetrieben Rasierer Fusion ProGlide Power Styler 3-in-1 geht Gilette noch einen Schritt weiter und vereint seinen Nassrasierer mit einem Bartschneider von Braun. Eine Fusion ist gelungen und bietet Möglichkeiten für einen flexiblen Einsatz.

Als interessantes Beispiel für die Innovationen von Wilkinson dient Wilkinson Sword Hydro 5 Rasierapparat. Darin gibt es ein Gel – Reservoir, das der Haut während der Rasur Feuchtigkeit spendet und zweimal länger hält als ein herkömmlicher Gleitstreifen.

Die Rasierer selbst kosten nicht ein Vermögen, aber es kommt einiges dazu. Mit Folgekosten sollte man auf jeden Fall rechnen – schließlich, nach ein Paar Wochen, je nach Beschaffenheit der Haare und der Regelmäßigkeit des Rasierens, sollten die Scherköpfe ausgetauscht werden. Nur das garantiert eine gleichbleibend gute Qualität der Rasur.

Es gibt noch die andere Art der Nassrasur: mit Hobel oder Rasiermesser

Eine besondere Ecke für die, die es nicht eilig mögen und das Rasieren als Kunst für sich empfinden.

Die Liebhaber dieses Stiles lassen sich Zeit, um Ihre Rasur zuvollenden. Sie  rüsten sich mit ausgewählten Utensilien, legen Wert auf Naturprodukte. Schicke, interessante und nützliche Dinge: Rasiertiegel oder Schale, Ständer, Rasierpinsel ausschließlich aus Dachshaar, Streichriemen … Sie schlagen sogar den Rasierschaum selbst auf, in einem Rasiertiegel aus traditionell hergestellten Seifen usw…

Manche benehmen sich wie Sammler. Es ist schwer zu widerstehen bei den vielen Angeboten aus hochwertigen Materialien. Dazu noch diese Verbundenheit mit der Tradition und Geschichte – „Old School“  erlebt heute die Renaissance.

Besonderes Interesse bekommt die Rasur mit Rasiermesser.

Viele Barbiersalons sprießen wie Pilze aus dem Boden und kommen in Mode. Man kann natürlich alles selbst praktizieren, dem steht nichts im Wege. Was unsere Großväter konnten, sollte für uns, deren stolzen Nachkommen, auch keine Schwierigkeit bereiten. Mit etwas Übung und Zeit erlernt man diese sanfte und gründliche Königsdisziplin der Rasur.

Zwischen Hobel und Messer findet man sogenannten Shavette. Mit diesem Rasierer kann man sich wie mit einem herkömmlichen Rasiermesser rasieren, die Klingen sind  allerdings austauschbar. Hersteller Jaguar bietet in dieser Klasse seinen Rasiermesser Jaguar Orca mit herausziehbarem Klingenhalter für einfaches und sicheres Wechsel von Klingen, die man dann nachbestellen kann.

Technik – diese wird natürlich individuell von Jedem selbst zusammen aus allen Tipps und Erfahrungen gesammelt

Allgemein gilt:

30°Grag Winkel zur Hautoberfläche. Bei Systemrasierer braucht man das nicht zu beachten – in dessen Bauweise ist dieser Aspekt schon drin.

In der Wuchsrichtung der Haaren (mit dem Strich) rasieren, besonders bei empfindlichen Haut. Die Haut mit der freien Hand gegen die Bartwuchsrichtung spannen. Das hebt die Haare an und lässt die Klingen noch näher zur Haut. Klingen wiederholt im warmen Wasser abwaschen – das befreit sie von abgeschnittenen Haaren und so bleibt sie weiterhin scharf. Wenn Haut das erlaubt, nochmal einschäumen und diesmal gegen den Strich rasieren.

Pflege – Beruhigen und Hygiene sind wichtig

Nach der Rasur die Haut von den Resten von Schaum, abrasierten Härchen und abgekratzten Hautpartikel mit warmen Wasser gründlich abwaschen.  Am Schluss mit kaltem Wasser erfrischen. Frischrasierte Haut mit einem absolut sauberen Rasiertuch  trocknen. Ein mehrmals genutztes Tuch kann eine Quelle von Keimen sein, dass zu Pickel und Entzündungen führt.

Wenn es trotz Allem zu Verletzungen kam, dann Alaunstein oder blutstillendes Gel zu Hilfe kommen lassen.

Ein Aftershave – Produkt und eine beruhigende Creme oder Lotion runden die Rasur. Wenn diese Produkte auf die Haut reizend wirken, dann lässt man die einfach weg. Das kalte Wasser ist für viele voll genügend.

Nassrasierer Test: Ein gelungenes Ergebnis – Ihr gepflegtes Aussehen. Falls Sie aus welchen Grübden auch immer sich gegen eine Nassrasur entscheiden sollten, habe wir eine Auswahl an Barttrimmern oder Elektrorasierer.